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Illusionen – Ausstellung der Frauen-Kunst-Karawane

Freitag, 23.09. - Montag, 31.10. / 09 – 18 Uhr

Kunst aus Marzahn-Hellersdorf

Eine Collage von Kunstwerken der FrauenKunstKarawane
© Frauen-Kunst-Karawane / Grün Berlin

Die Frauen-Kunst-Karawane stellt zum neunten Mal unter der Schirmherrschaft der ehemaligen Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Frau Dagmar Pohle, Kunst in den Gärten der Welt aus. Nach zweijähriger Pause präsentiert sie im »Saal der Empfänge« am Orientalisch-Islamischen Garten ihre Ausstellung »Illusionen«. Zehn Künstlerinnen aus Marzahn-Hellersdorf haben sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema auseinandergesetzt. Es entstanden reale und imaginäre Bilder in Öl, Acryl, Tusche, gemalt, gezeichnet, collagiert, gekratzt und gedruckt.

Für Christel Bachmann formen Illusionen Hoffnungen und können starke innere Kräfte für mehr Glück, Freude und ein besseres Leben freisetzen. Sie können sich aber auch als Seifenblase entpuppen. Ohne Illusionen wäre ein Bild langweilig.

Marita Czepa spielt mit der Wirklichkeit und der Illusion einer Landschaft. Auf den ersten Blick sieht der Betrachter unberührte Natur. Erst der zweite Blick macht die starken Veränderungen durch den Menschen sichtbar.

In Ingrid Engmanns Collagen erweist sich die »schöne bunte Welt« als Illusion. Wir verschließen die Augen vor der Wirklichkeit, dem Waldsterben und der Verschmutzung der Meere.

Inka Engmanns Wachsgraffiti erzählt Nachtgeschichten in flüchtigen Bildern, die von nächtlichen Träumen übrigbleiben.

Für Elvira Mewes bedeutet ein Bild zu malen, sich auf ein Wagnis einzulassen, dessen Ausgang offen ist. Das macht Malerei so spannend und unterhaltsam.

In Antje Püpkes Collagen ergänzen sich Wirklichkeit und Illusion beinahe perfekt.

Was ist real, wo steckt der Fake? Die Grenze ist fließend und spielt mit der menschlichen Wahrnehmung.

Für Andrea Sroke ist Malerei perfekte Illusion. »Einen gesehenen Ort in einen Ort zu verwandeln, an dem ich zu Hause bin, ist einfach wunderbar.«

Ingeborg Teetz sieht die Wirklichkeit als ein Wunder von Formen und Farben. Sie löst sich vom gegenständlichen Motiv und schafft eine Illusion von Erlebtem, Gesehenem und Gefühltem.

Für Annette Weiske bieten Illusionen die Möglichkeit, Realitäten nicht in aller Schärfe wahrzunehmen. Die Serie von Monotypien zeigt in abstrakter Form Zustände wie Enttäuschung, Angst, Ratlosigkeit und Erstarrung, die einer Illusion nicht selten folgen.

Für Birgit Wiemann ist die Schönheit der Natur keine Illusion, sondern in all ihren Tonreliefs zu entdecken, sei es in Pflanzen, Tier oder Baumabdrücken.

 

Die Frauen-Kunst-Karawane, kurz FKK genannt, gründete sich im Jahre 2010. Das Potential dieser Gemeinschaft liegt in der Dynamik des Miteinanders, des Andersseins und in der unterschiedlichen künstlerischen Umsetzung des Alltäglichen und Besonderen, eben aus Sicht von Frauen.

Wir freuen uns über euren Besuch dieser einmaligen Ausstellung.

Ort: Gärten der Welt, Saal der Empfänge, Eisenacherstr. 99, 12685 Berlin

Öffnungszeiten: Täglich von 9:00 – 18:00 Uhr

Kontakt und weitere Informationen zur Frauen-Kunst-Karawane: frauenkunstkarawane.de/

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