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Kröten kennen keine Grenzen

16.04.2021 / Park-News

Krötenwanderung in Gärten der Welt und Kienbergpark soll sicher werden.

Alljährlich mit den ersten warmen Tagen beginnen die Kröten – insbesondere die Erdkröten – auf dem Kienberg zu wandern und ihr Winterquartier zu verlassen. Dabei sind ihnen Grenzen und Zäune völlig unbekannt. Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang ziehen sie zu ihren Paarungs- und Laichplätzen an den Ufern stehender Gewässer in die Gärten der Welt.

Auf ihren Wegen zum Teich im Chinesischen Garten oder zum Koppelpfuhl müssen sie jedoch asphaltierte Wege und Zäune passieren. Das ist leider nicht immer ungefährlich.

Damit ihnen nichts passiert und sie in Ruhe wandern können, wurden durch die Koordinierungsstelle Fauna der Stiftung Naturschutz, die StadtnaturRanger und das Umweltbildungszentrum Kienbergpark die allseits bekannten Krötenschutzzäune aufgestellt. An den Zäunen werden die Kröten eingesammelt und in Eimern täglich an die Gewässer gebracht.  Diese Maßnahmen dienen nicht nur dem Schutz der Tiere sondern zusätzlich können wichtige Daten erfasst werden.

Wir bitten dich und alle Besucher*innen – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad (im Kienbergpark) oder mit sonstigen Fortbewegungsmitteln unterwegs – die Stellen der Wanderung vorsichtig zu passieren und die Kröten in den Eimern in Ruhe zu lassen. Dann können wir auch im nächsten Jahr sagen: „Kröten marsch!“

Kontakt

Besucherzentrum
Gärten der Welt

T +49 30 700 906 720
besucherzentrum(at)gaertenderwelt.de